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Inszeniertes Entsetzen im Antifa-Zirkus



"Währet den Anfängen", tönt es einem neuerdings wieder von den Kommentatoren, die im öffentlich rechtlichen System ihre Pole-Position verteidigen, entgegen und zwar immer dort, wo sich im medialen Raum Show und Shoa Business kreuzen. Eben weil es diesen "Anfang" so nie gegeben hat, auch nicht nach 1945. Der Führer ging, doch seine Generäle und akademischen Triebtäter blieben in Amt und Würden und genau deshalb muss dieser "Anfang" wenigstens als Mythos permanent am Leben gehalten werden.

Bundesrepublikanischer Anfang war aber, wenn der SS-Heroe und Heidegger-Fan Dr. Hans Rößner aus dem Reichssicherheitshauptamt, im Klaus Piper Verlag die verfolgte, inhaftierte und ins Exil verjagte jüdische Schriftstellerin Hannah Arendt lektorierte. Nicht nur beim Eichmann Prozess stolperte Hannah Arendt über die personifizierte "Banalität des Bösen", hatte sie diese doch bereits in der intellektuellen Verkörperung ihres Philosophie-Professors Heidegger selbst ins Bett geholt. Während ihr Lover einst ausgerechnet der Partei seine ganze Liebe schenkte, die ihr nach dem Leben trachtete, so spülte nach 1945 der SS-Obersturmbannführer Dr. Rößner, als Chef-Verlags-Lektor, ihre Schriften im bundesrepublikanischen Konsens der Weißwäscher unter Adenauer, zu gerade noch verdaulichen Rechtfertigungshäppchen zurecht.