Spanien ist Europameister!
Und bekanntlich sind Titel, besonders Titel wie "Vizeeuropa …" usw, nichts als Schall und Rauch in unserer, ach so schnelllebigen, Welt. Das nächste große Fußballfest steht schon vor der Tür - die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Dieses Land kennen Sie noch nicht? Da können wir Ihnen ein klein wenig weiterhelfen.
Die nachfolgenden Fragen über Südafrika wurden auf einer südafrikanischen Tourismuswebseite gestellt und vom Webmaster der Seite beantwortet. Dieser hatte offensichtlich richtig gute Laune!
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F: Ist es eigentlich windig in Südafrika? Ich habe im Fernsehen noch nie gesehen, dass es regnet. Wie wachsen dort dann die Pflanzen? (USA)
A: Wir importieren alle Pflanzen voll ausgewachsen und setzten uns dann um sie herum und sehen zu, wie sie eingehen. -
F: Werde ich in den Straßen Elefanten sehen können? (USA)
A: Hängt davon ab, wie viel Alkohol Sie trinken. -
F: Ich möchte von Durban nach Kapstadt laufen - kann ich dafür den Eisenbahnschienen folgen? (Schweden)
A: Sicher, es sind ja nur zweitausend Kilometer. Nehmen Sie aber sehr viel Wasser mit. -
F: Ist es sicher, in den Büschen in Südafrika herumzulaufen? (Schweden)
A: So, es ist also wahr, was man über Schweden sagt? -
F: Gibt es ATMs (Geldautomaten) in Südafrika? Können Sie mir eine Liste von diesen in Johannesburg, Kapstadt, Knysna und Jeffrey's Bay schicken? (UK)
A: An was ist Ihr letzter Sklave gestorben? -
F: Können Sie mir Informationen über Koalabärenrennen in Südafrika schicken? (USA)
A: Aus-tra-li-en ist diese große Insel in der Mitte des Pazifiks. Af-ri-ka ist der große dreieckige Kontinent südlich von Europa, wo es keine... Ach, vergessen Sie's. Sicher, Koalabärenrennen finden jeden Dienstagabend in Hillbrow statt. Kommen sie nackt. -
F: Welche Richtung ist Norden in Südafrika? (USA)
A: Sehen Sie nach Süden und drehen Sie sich um 180 Grad. kontaktieren sie uns, wenn Sie hier ankommen, dann können wir Ihnen die restlichen Himmelsrichtungen schicken. -
F: Kann ich Besteck in Südafrika einführen? (UK)
A: Wieso? Nehmen Sie doch die Finger, genau wie wir. -
F: Können Sie mir einen Plan mit den Auftritten der Wiener Sängerknaben schicken? (USA)
A: Ös-ter-reich (Austria) ist das klitzekleine Land, das an Deutsch-land angrenzt, in dem es... Ach, vergessen Sie 's. Sicher, die Wiener Sängerknaben treten jeden Dienstagabend nach den Koalabärenrennen in Hillbrow auf. Kommen Sie nackt. -
F: Haben Sie Parfum in Südafrika? (Frankreich)
A: Nein, WIR stinken nicht! -
F: Ich habe einen neuen Jungbrunnen erfunden. Können Sie mir sagen, wo ich den in Südafrika verkaufen kann? (USA)
A: Überall, wo es genug Amerikaner gibt oder in Hillbrow, aber kommen Sie nackt. -
F: Können Sie mir die Regionen in Südafrika nennen, wo die weibliche Bevölkerung niedriger ist, als die männliche? (Italien)
A: Ja, in Nachtklubs für Schwule. -
F: Feiern Sie Weihnachten in Südafrika? (Frankreich)
A: Nur an Weihnachten. -
F: Gibt es Killerbienen in Südafrika? (Deutschland)
A: Noch nicht, aber für Sie können wir sie importieren. -
F: Werde ich dort Englisch sprechen können? (USA)
A: Ja, aber Sie müssen es erst lernen. -
F: Bitte schicken Sie mir eine Liste mit den Ärzten, die ein Serum gegen Klapperschlangenbisse herstellen können. (USA)
A: Klapperschlangen gibt es in A-mer-i-ka, wo SIE herkommen. Alle südafrikanischen Schlangen sind vollkommen harmlos, können sicher gehandhabt werden und eignen sich gut als Haustiere. -
F: Gibt es Supermärkte in Kapstadt und gibt es das ganze Jahr über Milch? (Deutschland)
A: Nein, wir sind eine friedliche Zivilisation von veganischen Beerensammlern. Milch ist illegal. -
F: Ich war 1969 in Südafrika und ich möchte ein Mädchen wieder treffen, das ich getroffen habe, als ich in Hillbrow war. Können Sie helfen? (USA)
A: Klar, und Sie werden sie immer noch pro Stunde bezahlen müssen.
CIA und Pentagon beschäftigen PR-Armee
"Mit einer gigantischen PR-Truppe hat die Bush-Regierung die Öffentlichkeit in den USA seit Jahren hinters Licht geführt. Ein Enthüllungsbericht der "New York Times" zeigt jetzt, wie gezielt und perfide das System der Desinformation funktioniert", schrieb vor ein paar Wochen der Spiegel und war darüber so richtig sauer und entsetzt.

Natürlich führt in der Bundesrepublik kein Journalist seine Leser und schon gar kein Politiker seine Wähler hinters Licht. Im strahlenden Scheinwerferlicht unserer Massenmedien verkündete hier das ehemalige legendäre Frankfurter Putztruppen-Mitglied, der spätere Auschwitz-Verhinderer, der Hufeisen-Stratege und Fötengrill-Experte, der damalige bundesrepublikanische Außenminister Joschka Fischer, den denkwürdigen Satz: "Krieg ist die realpolitische, pazifistische Konsequenz."
Etwas mehr Durchblick, als die Hofschreiber und unsere Volksvertreter haben da die Schweizer Bankiers. So stellte Hans-Dieter Vontobel von der Zürcher Vontobel-Bankengruppe nüchtern fest: „Die „pax romana" ist wie die „pax americana" nicht mit Ideen, sondern mit Bajonetten geschaffen worden.“
„Wenn US-Zuschauer die Nachrichten aus dem Irak auf TV-Kanälen wie CNN, Fox News, NBC oder ABC schauen, sollten sie ihren Ohren lieber nicht trauen“, empfiehlt daher der Spiegel. Denn wie dieser Bericht der "New York Times" enthüllt, unterhält das US-Verteidigungsministerium bis zum heutigen Tag eine Truppe von TV-Militärexperten, um seine Sicht der Dinge auf den Irak und den Krieg gegen den Terror zu verbreiten, wie gut, dass beim Spiegel diesen Job „embedded CCM“ übernommen hat.
Dabei ist es doch sehr aufschlussreich, wenn beispielsweise Michael Ledeen vom American Enterprise Institut sagt: »Alle zehn Jahre – etwa – müssen die Vereinigten Staaten irgendein kleines Mistland packen und an die Wand schmeißen, um der Welt zu zeigen, dass wir es ernst meinen."
Das American Enterprise Institut gehört, wie die Heritage-Foundation oder der Council for National Policy, zu den großen Think Tanks der USA, die sich der Sache einer Weltwirtschaftsordnung verschrieben haben, welche natürlich hauptsächlich vom amerikanischen Kapital bestimmt sein soll. Dieses will halt weiterhin darüber entscheiden, was andere Völker zu produzieren haben, was sie für ihre Arbeit erhalten, wie sie leben und wann und auch, wie sie zu sterben haben." Es unterscheidet sich damit nicht von den Absichten anderer Kapitalgruppen, die sich auch hin und wieder als nationale Interessenvertreter gebärden und die auch ihre Medien fest im Griff haben.
Im Westen nichts Neues
4.800 deutsche Soldaten statt der bisher 3.500 sollen ab Herbst unser aller Freiheit am Hindukusch verteidigen und damit der Krieg nicht im kommenden Bundestagswahlkampf thematisiert wird, planen unsere Volksvertreter diesmal das Mandat vorsichtshalber gleich für 2 Jahre zu verlängern.
Allein der Anteil der militärischen Beschaffungen und Entwicklungsleistungen hat sich auf 5,9 Milliarden Euro im Jahr 2008 erhöht. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr verschlingen inzwischen fast eine weitere Milliarde Euro, je nach Rechnung, und das laut der Welt vom 6.4.2008.
Auf der Erde werden derzeit jährlich ca.1.000 Milliarden Euro für Rüstung ausgegeben. Davon entfallen, wieder je nach Rechnung, zwischen 42% und 46% allein auf die USA. Aber auch die Europäische Union der 25 holt fleißig weiter auf und bestreitet inzwischen fast 20% der weltweiten Militärausgaben. Erinnern sie sich noch an die von unseren Politikern versprochene Friedensdividende. Die Bevölkerung, die damals das Ende des "Kalten Krieges" und den Fall der Mauer feierte, wartet noch immer auf das Einlösen dieses Versprechens.
Für die Deckung der sozialen Grunddienste (bspw. Grundbildung, Gesundheitsdienst, Wasserversorgung) ALLER Menschen auf unserem Planeten veranschlagt die UNO, die dagegen schon fast läppisch erscheinende Summe, von nur etwa 175 Milliarden Euro.
Da zwischen 80% und 90% aller Kriege ihre Ursache in erster Linie in der ungleichen Verteilung des Reichtums auf der Erde finden und eben nicht, wie uns unsere Massenmedien ständig einreden wollen, in religiösen oder ethnischen Ursachen, würden schon 20% des weltweiten Rüstungsetats ausreichen um den Frieden eine Chance zu geben. Mit den anderen 80% des Geldes könnte man locker einen Sozialstaat verwirklichen, in dem nicht die Pflege alter und kranker Menschen, die Bildung und Ausbildung und die Aufrechterhaltung einer kommunalen Infrastruktur ständig irgendwelchen Sachzwängen geopfert werden muss.

Geld ist dagegen immer vorhanden, wenn es gilt deutsche Soldaten, die beim Erschießen und Verstümmeln von Ausländern selbst erschossen oder verstümmelt werden, in Berlin als Erschossene mit einem Ehrenmal zu gedenken und als Verstümmelte dann mit dem Eisernen Kreuz zu dekorieren.
Den aktuellen Kommentar zu diesem Irrsinn schrieb schon vor über 70 Jahren Albert Einstein in Caputh:
„Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg; ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an einem so elenden Tun zu beteiligen! Ich denke immerhin so gut von der Menschheit, dass ich glaube, dieser Spuk wäre schon längst verschwunden, wenn der gesunde Sinn der Völker nicht von geschäftlichen und politischen Interessen durch Schule und Presse systematisch korrumpiert würde''
Einstein kannte die Medien und ihre Aufgabe, die Meinung der Herrschenden in herrschende Meinung umzumodeln. Auch der Berliner Kreativ Dampfer, die COMfactory, wurde einst als Wehrmachtskaserne gebaut. Heute arbeiten hier fast 50 selbstständige und voneinander unabhängige Firmen, friedlich zusammen und deren Inhaber und Mitarbeiter repräsentieren fast genau so viele Nationen.
Inszeniertes Entsetzen im Antifa-Zirkus die 2.
"Währet den Anfängen", denn der Widerstand gegen Hitler nimmt proportional mit dem Aussterben seiner intellektuellen Steigbügelhalter zu. Und so fragt sich Gerhard Zwerenz in seiner Sächsischen Autobiographie, unter www.poetenladen.de, noch heute und nicht ganz zu Unrecht: "Wo hätte Frau Arendt die deutsche Fassung ihrer Schriften ohne postnazistische Eingriffe und Streichungen denn publizieren können? (Siehe: COMfactory-News im Mai) Bei Kiepenheuer und Witsch war der Versuch bereits gescheitert. War doch gerade dort soeben ein antifaschistischer Roman Remarques verbal seines Antifaschismus beraubt worden."
Zwerenz tröstet sich mit dem Hinweis auf die Simenon-Krimis, denn die waren dort auch soweit entsexualisiert worden, dass sogar der christliche Altkanzler Adenauer, der Hans Globke, dem Mitautor der Nürnberger Rassengesetze, zum Staatssekretär machte, jetzt, ohne jede Befürchtung einer sexuellen Anwandlung, ihrer entspannenden Lektüre erliegen konnte.
"Gesellschaftliche Ohnmacht wurde schon immer fühlbar als Ohnmacht über bestimmte Regionen des eigenen Körpers", erkannte schon Klaus Theweleit in "Männerphantasien". Kein Wunder also, wenn der Neue Feminismus, dieser mit den medialen Klischees spielenden deutschen Alphamädchen, wie Lady Bitch Ray und Charlotte Roche, mit seinem sexuellen Angriffswitz die Talk-Shows durch einander wirbelt.
Feng Shui - 2.Teil
Nach der Einführung in das Thema "Feng Shui" im letzten Monat geht es jetzt ans Eingemachte, 'tschuldigung - ans Aufräumen ...
Jeder hat schon mal erlebt, wie wohl man sich nach dem Ausmisten oder nach dem Putzen der Wohnung fühlt. Es setzt neue Energien frei und wirkt allgemein befreiend und entlastend ...
Überzeugte Jungkommunistin wird Kanzlerin
Zu meiner Zeit gab es zuletzt nur noch den friedlichen, gemütlichen, liebenswerten Herrn Kohl und Saumagen, sowie später ein paar Eierwerfer, blühende Landschaften und eine handvoll unbelehrbarer Buh-Rufer. Leo Kirch und der Kanzler sorgten an der Medien-Front für Ausgewogenheit. Den Kriegskanzler Schröder, der mit Hartz IV das deutsche Prekariat aus der sozialen Hängematte vertrieb, den habe ich dann selber nur noch rein medial, mit Cohiba, Rum und Chicas am Pool und unter Palmen in meiner zweiten Heimat erlebt.
Die Bush-Freundin und überzeugte Freiheitskämpferin in Afghanistan, die habe ich dann in Berlin wieder mehr aus der Perspektive des Tellerwäschers und Kartoffelschälers im Comuccino wahrgenommen. Ich hatte mich gerade an Sie gewöhnt, da wird mein Glauben an unsere geliebte christliche Kanzlerin schon wieder tief erschüttert.
Schließlich startete ich, wie Angie selber ein alter Uckermärker, meine FDJ-Karriere einst im Nachbardorf. Die wurde dann aber leider wegen Republikflucht unterbrochen und ich landete im Lippischen, da wo der Basta-Kanzler sozialisiert wurde, und statt in Moskau zum linientreuen Propagandisten geschult zu werden, schlug ich mich zu den kapitalistischen Werbern durch.
Recht hat er deshalb, der Lafontaine, wenn er den Bayern-Beckstein auffordert, doch stolz auf die Integrationsleistungen seiner Partei zu sein. Manchmal macht es selbst bei Anne Will so richtig Spaß, besonders wenn es um die Interpretationshoheit der medialen Geschichtsklitterung geht.
Um diese Interpretationshoheit führt selbstverständlich auch der alte RAF-Sympathisant Thomas Schmid, der die einst versprochene Enteignung Springers jetzt als Chefredakteur der "Welt" munter weiter vorantreibt, einen erbitterten Medienkrieg. "Am Anfang steht die Moral" schlagzeilt er noch hoffnungsvoll in seinem Blatt, um dann die ungezügelte Bereicherungssucht von der geistigen Wiege der Marktwirtschaft zu verbannen. Ist doch nett, wenn die Marktwirtschaft, die ihre einst moralisierenden Kinder frisst, vom kapitalistischen Ungeheuer zum sozialverträglichen Krümelmonster degeneriert.



